Wappen der Stadt Gotha

Staatliche Gemeinschaftsschule Gotha
Bufleber Str. 13, 99867 Gotha

Logo der Staatlichen Regelschule Oststadt Gotha

Auszeichnung

für Unterstützung im Praxissemester


Die Friedrich-Schiller-Universität Jena bildet im Jenaer Modell der Lehrerbildung
Studierende im Praxissemester aus, damit sie ihre im Studium erworbenen
Kompetenzen erproben, erweitern und kritisch überprüfen können. Bei dieser
Aufgabe wird die Universität von Schulen im Freistaat Thüringen unterstützt. Für
diese Leistung dankt die Friedrich-Schiller-Universität und verleiht der


Staatlichen Gemeinschaftsschule Gotha


das Qualitätssiegel


September 2020




Geschichtswettbewerb

des Bundespräsidenten 2018/19

Für die Regelschule „Oststadt Gotha“ ist es fast schon Tradition am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teilzunehmen. Jedes Jahr aufs Neue bearbeitete Geschichtslehrer Cornelius Schmidt spannende Themen und gewann mit den Schülerinnen und Schülern sowie betreuenden Studenten zahlreiche Preise, so auch im Schuljahr 18/19. Das Thema „So geht es nicht mehr weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“ wurde auf unser schönes Gotha übertragen und in Zusammenarbeit mit allen teilnehmenden Schülerinnen, Schülern und uns Tutoren legten wir den Titel unseres Beitrags fest: „Wohnen. Verhören. Musizieren. Ein Gebäude als Symbol für den Wunsch nach Veränderung.“. Dabei entschieden wir uns für das Gebäude der heutigen Musikschule Louis Spohr in der Helenenstraße 4 in Gotha. Das Gebäude diente der Staatssicherheit zur Verwaltung und Kontrolle der Bürger und wurde von jenen auch in der Nacht des 4. Dezembers 1989 friedlich „gestürzt“.
Für alle war es zu Beginn nicht leicht, da wir nicht viel Material hatten und selbstständig ins Archiv und verschiedene Bibliotheken gehen mussten. Doch Stück für Stück und in steter Zusammenarbeit mit Herrn Schmidt, den Schülern und uns betreuenden Studentinnen konnten wir diese spannende Arbeit für Gothaer, aber auch einfach nur für Geschichtsinteressierte erstellen. Wir sind sehr stolz über das Ergebnis und natürlich auch über das Erringen eines Landessiegs.

F. Schmidt
P. Tröster

August 2019




Geschichtspreis! Schon wieder? Ja!

Zum wiederholten Male trafen sich einige, der ehemaligen Zehner, um einen Preis entgegen zu nehmen. Einen Preis für ein Geschichtsprojekt mit dem Namen „Ene mene mu und raus bist DU!“
Die sieben Ehemaligen fuhren mit ihren beiden Tutoren (Herr Schmidt, Frau Götz) und Herrn Stellmacher in die Sparkassenfiliale in Friedrichroda, um dort den Geschichtspreis der Regionalstiftung der Kreissparkasse Gotha entgegen zu nehmen.
Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Gotha Jörg Krieglstein sowie der Landrat Konrad Gießmann (CDU) begrüßten alle Anwesenden und führten durch die musikalisch untermalte Preisverleihung. Zunächst wurden „Unser[e] Talent[e] in der Region“ gekürt, anschließend wurde der Geschichtspreis verliehen, bei dem sich unsere Ehemaligen unter zahlreichen Bewerbern durchsetzten. Janis stellte kurz das Projekt vor, welches sich mit einem Schicksal der Region in der DDR-Zeit beschäftigte und erhielt stellvertretend für die ganze Gruppe einen Wertscheck in Höhe von 750 Euro. Ein wohlverdienter Preis, der den jungen Erwachsenen bei derzeitiger Ausbildung und Abitur sicherlich eine kleine zusätzliche Unterstützung liefert. Herzlichen Glückwunsch.

November 2016
K. Götz



Alle Jahre wieder..

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, welcher von der Körber-Stiftung alle 2 Jahre ausgeschrieben wird, ist mittlerweile fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts an unserer Schule. Seit 2006 haben wir 3x in Folge gewonnen und wollten uns auch in diesem Schuljahr der Aufgabe stellen, zu einem geschichtlichen Thema zu forschen.
Die Schüler sollten zum vorgegebenen Oberthema „Anders sein – Außenseiter der Geschichte“ ein spezielles Thema wählen, welches entweder regionalen oder persönlichen Bezug zu den Schülern selbst hat. Nach reichlichen Überlegungen kamen sie zu dem Thema:

„… und raus bist DU!“

Aktion „Ungeziefer“ – Zwangsaussiedlung 1952

Die Familie ihres Geschichtslehrers hatte den geschichtlichen Hintergrund einer solchen Zwangsaussiedlung, was den Schülern ermöglichte, einen Zeitzeugen zu befragen. Dieses Gespräch sowie ein riesiger Aktenordner mit entsprechendem Material bildete die Grundlage für die Erarbeitung des Projektes. Ein halbes Jahr wurde geforscht, geschrieben, analysiert, diskutiert und ein vollständiges Projektheft erstellt.
Damit dies jedoch nicht das einzige Ergebnis der langwierigen Forschung bleibt, erklärten sich die Schüler bereit, am 18.2.15 ihr Projekt ihren Eltern vorzustellen.
Ob der Wettbewerbsbeitrag auch die Jury der Körber-Stiftung beeindruckt bleibt weiterhin spannend…

K. Götz
Studentin
09.02.2015



„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

– Vertreibung oder friedliche Umsiedlung von Sudetendeutschen?“

So lautete das Thema der Projektarbeit für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2012. Fünf Schüler der damaligen 9. Klasse nahmen an selbigem Projekt erfolgreich mit dem Landessieg in Thüringen teil. Die Preisverleihung fand in Weimar statt und weckte somit die Aufmerksamkeit der Regionalstiftung der Kreissparkasse Gotha. Sie schrieb 2014 einen Geschichtspreis aus, um Arbeiten zu würdigen, die historische Ereignisse der Region wertschätzen. Da sich die Schüler der 9. Klasse mit sudetendeutschen Zeitzeugen aus dem Raum Gotha beschäftigten, lieferte ihre Projektarbeit einen gelungenen Beitrag.

Die Schüler sowie beide Tutoren wurden in die Salzmannschule eingeladen um dort an der Preisverleihung teilzunehmen. Zu Beginn wurden die Preisträger gebeten, ein kurzes Statement zu ihrer Arbeit abzugeben. Dies verhalf dem Publikum zu Informationen über das königliche Schnepfenthal sowie die Illuminaten und Sudetendeutsche.

Ausgezeichnet wurden die Schüler mit einem Preisgeld von 750 Euro sowie einer Aufmerksamkeit der Kreissparkasse Gotha. Die Schüler waren sichtlich stolz und auch etwas sprachlos: „Wir hätten nie gedacht, dass wir es so weit schaffen würden!“.

Wahrscheinlich werden sie noch eine Weile von ihrem Erfolg zehren.

K.Götz
Studentin
01.10.2014

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