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Staatliche Gemeinschaftsschule Gotha
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Der Märchenerzähler

Am 14.11.2019 besuchte der Märchenerzähler Andreas von Rothenbarth die Staatliche Gemeinschaftsschule Gotha. Er lud die Klassenstufen 5-6 jeweils zu einer gemeinsamen Märchenstunde ein.
45 Minuten lang verzauberte er jeweils den Raum 407, die Kinder und sogar die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer mit seinen Märchen aus der ganzen Welt. Zu Beginn wurden die Schülerinnen und Schüler gefragt, was sie sich von einem Märchenerzähler wünschen und vorstellen. Die meisten antworteten mit dem Wunsch nach Spannung, Zauberei und Abwechslung. Und so war es tatsächlich auch: Herr von Rothenbarth schmückte den Raum mit seinen mitgebrachten Utensilien. Darunter befand sich ein zauberhafter riesiger Teppich, ein Sitzkissen für jedes Kind, eine Lampe, die den Eindruck einer Zauberkugel vermittelte und einer Palme. So bekamen alle das Gefühl, dass die Märchen in den Raum geflogen kamen und selbst Teil der Geschichten zu sein. Besonders toll war auch, dass die Schülerinnen und Schüler in ihrer Vorstellung bestätigt wurden, dass der Märchenerzähler abwechslungsreiche Geschichten mitbrachte. Es waren nicht die üblichen Märchen, viel mehr erzählte er tolle Sagen und Geschichten, die auf der ganzen Welt spielten. Es fand sich viel Zauberei, Moral und Spannung wieder, noch dazu lud der Raum dazu ein, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und sich voll und ganz der eigenen Fantasie hinzugeben.
Alle Kinder waren im Nachhinein positiv überrascht und konnten dieses tolle weihnachtliche Erlebnis in ihren Gedanken mit nach Hause nehmen und dort die Geschichten weiter erzählen. Zum Abschluss schenkte er jedem Kind und dem Lehrer eine Murmel und schickte sie mit einem kleinen Rätsel nach Hause.

November 2019
F.Schmidt
Studentin



AUTORENLESUNG

Am Donnerstag, dem 05.09.2019, durften wir, die Klasse 10 der Gemeinschaftsschule Gotha, Teil einer 1 ½-stündigen Autorenlesung sein.
Es drehte sich alles um Sebastian Caspars Roman „Zone C“. Der 42jährige Autor gab uns sehr persönliche Einblicke in seine Vergangenheit und sein Privatleben, insbesondere in seine überstandene 10jährige Drogenabhängigkeit, die mit Alkohol und Zigaretten begann und schließlich mit Chrystal Meth ihren Höhepunkt erreichte.
Sehr ehrlich und emotional sprach Herr Caspar über mögliche Gründe für diese Abhängigkeit, schilderte aber auch diese 10 Jahre mit Höhen und Tiefen. Außerdem zeigte uns der Autor, wie er es schaffte, von dieser stark schädigenden Droge wegzukommen. Sebastian Caspar verdient damit unseren größten Respekt. Die Veranstaltung hat uns, den Schülern der 10. Klasse der Gemeinschaftsschule Gotha, stark beeindruckt und berührt.
Hiermit möchten wir uns recht herzlich sowohl beim Autor Sebastian Caspar sowie bei den Mitarbeitern der Bibliothek, insbesondere Herrn Lehmann, für diese spannende Veranstaltung bedanken.

Luise, Amy




Englischunterricht einmal anders:

Das “Music Project” der Klasse 8b am 07.06.2016

Ganz gleich, welche Stimmung man hat, für jeden Anlass gibt es ein passendes Lied. Musik beschreibt unser Dasein und unsere Gefühle. Egal, ob man glücklich, traurig, wütend oder etwa verliebt ist, sie durchzieht unser Leben wie ein roter Faden. Dadurch wirkt sie wie eine Gedächtnishilfe. Fast jeder kennt das Gefühl, wenn man ein älteres Lied hört und sich plötzlich wieder an Dinge erinnert, die einen vor Jahren bewegten.
So unterschiedlich die Menschen auch sind, Musik ist Teil ihrer Lebenswelt. Dies trifft auch besonders auf die Schüler der Regelschule “Oststadt Gotha” zu, die ihre Pausen gerne mit Kopfhörern in den Ohren verbringen. Da heutzutage viele Lieder in englischer Sprache gesungen werden, lag es also nahe, einen Projekttag zum Thema Musik dem Englischunterricht anzugliedern. Kunst und speziell Musik finden schließlich auch im aktuellen Lehrplan für Englisch Erwähnung. So entstand letztlich das “Music Project”, welches dann an einem sonnigen Junitag durchgeführt wurde.

Im Verlaufe der dafür eingeplanten Unterrichtsstunden ging es zunächst darum, themenbezogenes Vokabular zu erarbeiten. In dem Zusammenhang konnte an ein reichhaltiges Vorwissen der Schüler angeknüpft werden. Nach den Vokabeln und mit voranschreitender Zeit stieg die Spannungskurve etwas an. Im Anschluss an eine Modellpräsentation samt Musikbeispiel waren die Schüler nämlich angehalten, der Klasse ihre eigenen Lieblingslieder und -bands in Kurzvorträgen vorzustellen. Dazu bekamen sie zunächst Zeit, um in Kleingruppen im Internet die notwendigen Informationen zu recherchieren und sich Notizen zu machen. Danach folgte endlich der große Augenblick. Die Kleingruppen standen nun vorn und stellten ihre Ergebnisse und Lieder vor. Hierbei zeigte sich, dass die Geschmäcker durchaus verschieden sind. Bei aller Unterschiedlichkeit gab es jedoch eine Gemeinsamkeit: Alle Schüler fanden Lieder, die in ihnen Erinnerungen wecken oder die sie einfach in ganz bestimmten Momenten hören.
Noch einen Tick spannender wurde es allerdings am Ende, denn nun sollten die Schüler gewissermaßen in die Fußstapfen ihrer Idole treten und eigene Liedtexte verfassen. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen und so mancher Schweißperle auf der Stirn war das gar nicht so einfach. Mithilfe einiger Anregungen meisterten die Kleingruppen diese Aufgabe aber dennoch mit Bravour und es entstanden viele originelle und kreative Liedtexte, die von den Schnellen auch zeichnerisch gestaltet wurden. Angesichts der Qualität der entstandenen Texte war das Vortragen dieser ein besonderes Erlebnis für alle Anwesenden. Pünktlich zum Ende stellte dies quasi das Schlusswort für einen gelungen Projekttag dar.
Besonderer Dank gilt zum einen Frau Sanchez, die an der Konzeption und Durchführung des Projekttages beteiligt war, zum anderen Frau Hobohm für die fotografische Dokumentation sowie der Schulleitung, welche die Realisierung des “Music Projects” in organisatorischer Hinsicht ermöglichte.

T.Uta (Lehramtsanwärter)



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